Herzlich Willkommen!

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Ich begrüße Sie auf meiner neuen Internetpräsenz.

Hier möchte ich Sie über meine Kandidatur für den sächsischen Landtag 2009 im Wahlkreis 33 Torgau - Oschatz informieren und Sie für meine grünen Ziele begeistern.

Politik sollte nach meiner Überzeugung verantwortungsvoll, nachhaltig und innovativ sein.

Verantwortungsvoll ist eine Politik, die keine unkalkulierbaren Risiken eingeht.  Das heißt, auf Gentechnik in der Landwirtschaft zu verzichten, den Klimawandel entschlossen zu bekämpfen und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu beenden.

Nachhaltigkeit bedeutet in meinen Augen eine ökologische Lebensweise sowie eine solide wirtschaftliche Entwicklung. Diese schont Ressourcen, nutzt regionale Wirtschaftskreisläufe und macht damit Sachsen fit für die Zukunft.

Innovativ sein meint für mich, bestehenden Herausforderungen mit neuen Ideen zu begegnen. So erfordert der demographische Wandel einen Umbau und keinen Abbau von Schulen, Schienenwegen und Versorgungsnetzen.

Dabei finden Sie in der Kategorie “Aktuelles” alle Neuigkeiten aus dem Wahlkampf, beim Punkt “Ziele” können Sie nachlesen, mit welchen Schwerpunkten ich für die Region antrete.

Zu meiner Person können Sie sich in der Rubrik “Über mich” informieren, während unter “Impressum” meine Kontaktdaten zu finden sind.

Über Ihre Rückmeldung per Mail oder als Kommentar auf den Inhaltsseiten freue ich mich jederzeit und antworte gern!

Viel Spaß beim Erkunden meiner Website wünscht Ihnen,

Ihr Tom-Michael Hesse

“Ich werde unbequeme Fragen stellen” [Torgauer Zeitung vom 05.08.2009]

Nordsachsen (TZ). Er habe sich schon als Schüler für Möglichkeiten der Mitbestimmung in der Gesellschaft interessiert, beginnt Tom-Michael Hesse seine Antwort auf die Frage, wie er zur Politik kam. Er war zum Beispiel Schülersprecher. Nach der Schule kam er durch sein Hobby, das Debattieren, zu der Erkenntnis, dass Debattieren allein eigentlich nicht ausreicht: Es muss nach der Debatte auch etwas passieren. So begann er sich nach einer Partei umzusehen, “die sich ehrlich  um Bürgerrechte bemüht”. Tom-Michael Hesse traf sich mit Leuten, las Parteiprogramme und fand letztlich, “dass nur die Grünen für fast alle Problemfelder Lösungsvorschläge haben, die sich nicht an festgelegten Ideologien orientieren”. Ihm lag auch die Offenheit, die dort herrschte: “Die habe ich von der Politik erwartet und bei den Grünen explizit gefunden.”
Ein Teamplayer sein
Tom-Michael Hesse sieht Gemeinsamkeiten zwischen angestrebter beruflicher und politischer Karriere. Er will ein guter Informatiker werden, und er will der Politik treu bleiben. “Für beides muss man ein Teamplayer sein. Was heute in der Softwareentwicklung passiert, ist Teamwork. Und man muss auch teamfähig sein, um mit anderen Menschen auf ein politisches Ziel hinzusteuern. Es ist eine gleich strukturierte Arbeitsweise.”
Der 20-Jährige hat die Vision, dass in Sachsen einmal die Bereiche Umwelt, Wirtschaft und Bildung Hand in Hand gehen. “Die Umwelt umfassend schützen, nachhaltig wirtschaften und ein solides Bildungssystem aufbauen ­ das sind drei Punkte, die für die Entwicklung Sachsens essentiell sind. Dies dann in die regionale Ebene herunterzubrechen, darin sehe ich die Zielstellung lokaler Kommunalpolitik.” Ginge es schon jetzt nach Tom-Michael Hesse, würde der Umweltschutz viel entschlossener umgesetzt werden. Ihn treibt um, dass viele Müllskandale nie richtig aufgeklärt werden, eine nur fünfjährige Verjährungsfrist besteht und letztlich meist der Steuerzahler für die Schäden aufkommen muss. “Da liegt es doch auf der Hand, was es heißt, gute Politik auf Landesebene zu machen.” Er macht keinen Hehl daraus, dass er mit der momentanen sächsischen Politik und mit den meisten Politikern denkbar unzufrieden ist.
Er würde es selbst gern besser machen, obwohl er Realist genug ist, zu wissen, dass es ein kleines Wunder wäre, als Direktkandidat in den Landtag einzuziehen. Und auf der Landesliste (Zweitstimme) ist er leider nicht vertreten. Kommentar: “Man kennt mich wahrscheinlich noch zu wenig.” Seine eigenen Stärken sieht Tom-Michael Hesse in Offenheit, Ehrlichkeit und nicht zuletzt auch der notwendigen Hartnäckigkeit bei der Umsetzung seiner Ziele. Dies versucht er auch im Rahmen des derzeit laufenden Wahlkampfes den Menschen zu vermitteln. “Ich gehe auf meine potentiellen Wähler zum einen in althergebrachter Art und Weise bei den verschiedenen Gelegenheiten direkt zu, doch ich glaube, dass auch das Internet eine immer größere Rolle spielen wird.” In seinem Internet-Auftritt bietet der junge Mann einen Blog an, er führt praktisch offen Tagebuch und kommuniziert mit Interessierten, die Fragen beantwortet bekommen, zu Themen abstimmen können und anderes.
Differenzen offensichtlich
Auf die Frage, was er von seinen Konkurrenten und deren Wahlkampf hält, antwortet der schlagfertige Student mit einer Gegenfrage: “Formal oder inhaltlich?” Wir einigen uns auf formal. “Natürlich lese ich die Plakate und Flyer. Man will ja schließlich wissen, was die anderen zu bieten haben. Dabei merke ich allerdings oft, dass es beachtliche innerparteiliche Differenzen gibt, wie zum Beispiel erst vergangene Woche auf dem Liebschützberg.” Als seinen stärksten Kontrahenten sieht Tom-Michael Hesse den sächsischen Umwelt- und Landwirtschaftsminister Frank Kupfer (CDU) an. Doch starr vor Ehrfurcht ist der kämpferische junge Bündnisgrüne überhaupt nicht: “Ich weiß, dass Umweltminister Kupfer auf viele Fragen  noch keine schlüssige Antworten hat. Das ist für mich ganz besonders unbefriedigend. In vielen Dingen haben wir einen klaren Dissens. Und auch wenn ich noch nicht in den Landtag komme, werde ich unbequeme Fragen stellen.”

Von Uwe Gutzeit, Quelle: Torgauer Zeitung vom 05.08.2009

Kein Gesteinsabbau in Cavertitz und Liebschütz!

Im Gespräch mit Gabriele Schneider (rechts) von der Bürgerinitiative und Barbara Scheller

Im Gespräch mit Gabriele Schneider (rechts) von der Bürgerinitiative und Barbara Scheller auf dem Liebschützberg

Am Mittwoch, den 29.07.2009, besuchte ich ein Treffen der Bürgerinitiative gegen die Gesteinsabbaupläne in Cavertitz und Liebschütz. Insbesondere der landschaftsprägende Liebschützberg ist dabei von Abbaurechten betroffen, die einen entscheidenden Teil der reizvollen Region gefährden.

Gemeinsam mit dem grünen Bundestagsabgeordneten Peter Hettlich und Abgeordneten der SPD machte ich mir vor Ort ein Bild von der drohenden Gefahr. Betroffen wäre beispielsweise ein landwirtschaftlicher Betrieb mit mehreren tausend Tieren, der in große Wassernöte käme,  würde im Zuge der Basaltgewinnung am Liebschützberg der Grundwasserspiegel abgesenkt. Außerdem sind dabei viele Arbeitsplätze in Gefahr. Nicht zuletzt würde natürlich auch die Lebensqualität der Menschen entscheidend sinken, falls in der Region die Bagger anrücken.

Darum gilt es, möglichst viel Druck auf die politisch Verantwortlichen auszuüben. Insbesondere ist eine Novellierung des Bergrechts auf Bundesebene erforderlich, um ein angemesseneres Verhältnis zwischen den Inhabern der Abbaurechte sowie den Belangen der Anwohner und der Grundstückseigentümer zu erreichen. Auf Landesebene ist es bedeutsam, dass das Oberbergamt sich nicht zum willenlosen Gehilfen brachialer Wirtschaftsinteressen macht, sondern die Einzelfälle genau prüft und im Zweifel Nutzungsrechte wieder entzieht.

Für Bündnis 90/Die Grünen liegt der Fall klar: auf Bundesebene werden wir uns weiterhin mit Nachdruck für eine Erneuerung des Bergrechts stark machen, auf Landesebene fordere ich ein bürger- und umweltfreundlicheres Vorgehen von Wirtschaftsministerium und Oberbergamt bei der Beurteilung von bergrechtlichen Genehmigungen.

Grüne kritisieren Mügelns Bürgermeister Deuse [Pressemitteilung]

Mit Unverständnis nehmen die Landtagskandidaten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Tom-Michael Hesse und Miro Jennerjahn, die Entscheidung der Stadt Mügeln zur Kenntnis, ein antirassistisches Konzert nicht zu genehmigen. Fragwürdig sei vor allem das Verhalten des Bürgermeisters Deuse, eine zunächst gegebene mündliche Zusage wieder zurück zu ziehen.

“Seiner Stadt hat Gotthard Deuse damit einmal mehr einen Bärendienst erwiesen. Statt ein deutliches Signal für Demokratie und Zivilcourage zu setzen, setzt Deuse erneut auf das Prinzip ‘Vogel Strauß’. Mit der permanenten Leugnung und Verharmlosung des Problems Rechtsextremismus in seiner Stadt, besorgt er damit indirekt das Geschäft der Neonazis. Herr Deuse sollte sich im Klaren sein, dass er damit nicht nur dem Ruf seiner Stadt schweren Schaden zufügt, sondern auch die Opfer rechter Gewalt, die es in den letzten Jahren in Mügeln mehrfach gegeben hat, verhöhnt”, kommentierten Hesse und Jennerjahn das Verhalten Deuses.

Direktkandidat der Grünen im Wahlkreis Torgau-Oschatz [Oschatzer Allgemeine Zeitung vom 10.07.2009]

[...] Tom-Michael Hesse aus Taucha bewirbt sich für die Grünen um das Direktmandat. Seinen Wahlkampf will er Anfang August starten, Höhepunkt wird eine Veranstaltung am 24. August in Torgau sein. Wie viele Plakate gehängt und Handzettel verteilt werden, will der Kreisverband der Grünen in der nächsten Woche festlegen. Hesse rechnet mit etwa 2000 Euro Kosten für den Wahlkampf, wovon das Gros durch den Kreisverband und ein Teil durch ihn selbst bestritten wird. „Entscheidend ist für mich der Dreiklang aus Wirtschaft, Umwelt und Bildung“, nennt der Tauchaer sein zentrales Wahlkampfthema. Auf der Landesliste der Grünen steht er nicht. Hesse: „Ich bin deshalb auf die Unterstützung jedes einzelnen Wählers angewiesen.“ 2004 holten die Grünen 5,1 Prozent der Stimmen und sechs Sitze. [...]

Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung, Ausgabe vom 10.07.2009

Tag des Wassers: Besichtigung im Schöpfwerk

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Vor dem Schöpfwerk in Wermsdorf

Heute habe ich die Döllnitz-Talsperre und ein Schöpfwerk in Wermsdorf besucht. Als Aktion zum Tag des Wassers hatte die Talsperrenverwaltung zu einer öffentlichen Besichtigung eingeladen. Im Schöpfwerk wird dabei das Wasser aus der Deichdrainage in einen Pufferteich entlassen. Im Gespräch erfuhr ich, dass insgesamt drei Pumpen bereitstehen, um für den Ernstfall das sich bei Niederschlag anstauende Wasser in den See zu pumpen.

An der Döllnitz-Talsperre selbst herrschte heute ein baubedingt niedriger Wasserstand. In den nächsten Wochen soll der Deich hier aus Gründen des Hochwasserschutzes erhöht werden. Der Hochwasserschutzdamm von Reckwitz ist laut Gutachten bisher 50 Zentimeter zu niedrig. Eine Umzäunung ist allerdings auch nach dem Umbau nicht geplant, sodass die Bürgerinnen und Bürger weiterhin einen Spaziergang über den Deich machen können.

Der Tiefstand im Staubecken erinnert dabei an die große Bedeutung des Tages des Wassers. Gerade auf Grund der weltweit drohenden Engpässe bei der Süßwasserversorgung wäre ein konkreter Aktionsplan beim Weltwasserforum in Istanbul wünschenswert gewesen. Dieser sollte sich in meinen Augen klar dazu positionieren, wie in Zukunft der Wasserkreislauf vor schädlichen Eingriffen geschützt und der Zugang zu sauberem Trinkwasser für alle Menschen sichergestellt werden kann. Denn sowohl die Weltbevölkerung als auch die Ökosysteme dieser Erde sind auf ein sichere Versorgung mit Wasser angewiesen. Nicht zuletzt spielt der verantwortungsvolle Umgang mit dem kühlen Nass auch eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels. Funktionierende Wasserkreisläufe zwischen und in den einzelnen landschaftlichen Räumen sind dafür unerlässlich. Sie machen Naturschutz zur Pflicht.

Grüne setzen auf Jugend [Oschatzer Allgemeine Zeitung vom 19.03.09]

Student tritt als Landtagskandidat für Torgau-Oschatz an

Torgau (FH). Der Kreisverband Nordsachsen von Bündnis 90/Die Grüne hat in Torgau den Tauchaer Tom-Michael Hesse als Direktkandidaten für die Landtagswahl nominiert. Der 20-jährige Student wird im Wahlkreis Torgau-Oschatz antreten.
„Für mich sollen Bildung, Wirtschaft und Umwelt die Hauptaufgaben sein“, kündigt Hesse an, der seit der Kreisreform im vergangenen Jahr die Finanzen des Kreisverbandes managt. Kreissprecherin Barbara Scheller freut sich über die Nominierung des Tauchaers: „Der als redegewandt bekannte, charmante junge Mann wird sicher die Sympathien vieler Wähler gewinnen.“
Stärkster Gegner für Hesse bei der Landtagswahl wird Sachsens Umweltminister Frank Kupfer (CDU), der ebenfalls im Wahlkreis Torgau-Oschatz antritt. Das Kräftemessen mit Kupfer betrachte er als „echte Herausforderung“, so der Grünen-Kandidat.
Als weitere Direktkandidaten für den Wahlkreis Torgau-Oschatz wurden bereits nominiert: Liane Deicke aus Krostitz für die SPD, Bernd Biedermann aus Thalheim für die FDP, Steffen Heller aus Oschatz für die NPD. Die Linke nominiert ihren Kandidaten am Sonntag. Zur Wahl stellt sich Michael Sehrt aus Torgau.

Quelle: Oschatzer Allgemeine Zeitung, Ausgabe vom 19.03.2009

Wahlkampfauftakt in Torgau

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Antje Hermenau bei ihrer Rede in der Kulturbastion Torgau

Am Samstag, den 07.03.2009, fand im KAP Torgau die Wahl und Aufstellung der Landtagsdirektkandidaten sowie vieler Gemeinde- und Stadtratskandidaturen statt. Höhepunkt der Veranstaltung war eine Rede von Antje Hermenau, der sächsischen Spitzenkandidatin und Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Landtag. Sie motivierte sowohl die anwesenden Grünen-Mitglieder als auch die zahlreichen Bürgerinnen und Bürger, die parteilos auf den Listen von Bündnis 90/Die Grünen zur Kommunalwahl antreten werden, für ein spannendes Superwahljahr 2009.

Zudem wurden die beiden Landtagsdirektkandidaten für den Wahlkreis Delitzsch sowie Torgau - Oschatz von der Versammlung gewählt. Tom-Michael Hesse, der mit großer Mehrheit für das zweite der genannten Gebiete aufgestellt wurde, thematisierte in seiner Rede die Schwerpunkte Bildung, Wirtschaft und Umwelt. Er kündigte einen engagierten und inhaltlich vielfältigen Wahlkampf an.

Drei Schwerpunkte für Torgau und Oschatz

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

seit mittlerweile elf Jahren lebe ich in Taucha, und kenne darum die thematischen Brennpunkte der Region Nordsachsen gut. Für mich sollen Bildung, Wirtschaft und Umwelt die Hauptaufgaben sein.

Erstens: Als ehemaliger Gymnasiast einer Kleinstadt weiß ich, wie wichtig es ist, sich für ein gut funktionierendes Schulnetz und –system zu engagieren. Hier sind sowohl die Sicherung und der Ausbau der Schulen in der Fläche gefragt als auch die Verbesserung des Unterrichts selbst. Das gerade in mittleren und kleinen Städten Schulen auf der Abschussliste stehen – wie die bereits 2008 geschlossene Mittelschule in Dahlen oder die Grundschule in Großtreben –, ist nicht verantwortbar! Schulwege werden so ungleich länger und die Orte verlieren ein wesentliches kulturelles und soziales Zentrum. Das muss verhindert werden! Außerdem will ich dafür kämpfen, dass Schüler nicht als künftiges Humankapital, sondern als Menschen mit ganzheitlichen Bildungsansprüchen betrachtet werden und ein entsprechend breites Bildungsangebot in der Schule brauchen. Hier besteht gerade bei uns in Sachsen Nachholbedarf. Auch beim Thema Chancengleichheit muss das Land entschiedener anpacken: Eine individuelle Förderung, die jeden Schüler mitnimmt, und kleinere Klassengrößen müssen finanziert und umgesetzt werden!

Zweitens: Nachhaltiges Wirtschaften, das in der Region verwurzelt ist, scheint mir unerlässlich! Entsprechend lokale und damit kurze Wirtschaftskreisläufe eignen sich hierfür hervorragend – besonders auf Basis einer Regionalwährung. Dies zeigen Initiativen wie der südsächsische ErzRegio oder der Dresdner Elbtaler. Ich möchte mich dafür stark machen, dass derartige Initiativen mehr Unterstützung und eine breitere Öffentlichkeit auch in unserer Region erhalten. Oftmals ergeben sich Startprobleme und Schwierigkeiten dieser Projekte im Alltag nämlich aus fehlendem Know-how und mangelnder Bekanntheit. Warum sollten hier nicht die Grünen eine Vorreiterrolle einnehmen? Schließlich fördert Regionalwirtschaft gerade auch ökologische Produkte – etwa aus dem Bioladen von nebenan – und stellt keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung zum bestehenden wirtschaftlichen System dar.

Drittens: Die Umwelt und ihr Schutz vor Schäden muss gerade in Nordsachsen viel größer geschrieben werden! Ein wesentlicher Punkt, für den es besonders im ländlichen Bereich zu kämpfen gilt, ist die gentechnikfreie Landwirtschaft. Niemand kann die resultierenden Risiken aus dem Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen abschätzen – das zeigt der Präzedenzfall Kanada eindrucksvoll. Außerdem muss das Abwassernetz mit seinen Überkapazitäten und Fehlplanungen dringend entschlackt und zukunftsfest gemacht werden. An vielen anderen Stellen zeigen bereits heute Bürgerinitiativen, wo Verbesserungsbedarf in unserer Region auch über Impulse aus der Landespolitik besteht. Bei den Problemfällen im Bereich der Müllentsorgung – wie am Schießplatz in Mügeln – oder Verstößen gegen den Umweltschutz, beispielsweise die unnötigen Baumfällungen auf Deichen an der Weinske, wird dies deutlich. Auch für diese Themen möchte ich mich einsetzen.

Gemeinsam mit Ihnen möchte ich mich den genannten drei Schwerpunkten – Bildung, Wirtschaft, Umwelt – annehmen. Im Rahmen einer Kandidatur für ein Landtagsdirektmandat ist dies nach meinem Empfinden eine ausgewogene Mischung aus landespolitisch und regional bedeutsamen Aufgaben, denen ich mich im Wahlkampf mit viel Engagement widmen werde.